Wie Du Deine To-Do-Liste ganz einfach zu Deiner stärksten Verbündeten machst

Nach der Sommerpause ist genau der richtige Zeitpunkt, um ein neues Projekt zu starten, den Alltag neu zu strukturieren oder sich an die Neujahresvorsätze zu erinnern, um diese vielleicht doch noch in diesem Jahr umzusetzen.

Genau wie die Schulkinder im Moment einen neuen aufregenden Abschnitt ihres Werdeprozesses beginnen, können auch wir Erwachsenen die Erholung und Inspiration aus der Sommerpause für einen Neustart nutzen.

Feiern wir einfach ein zweites Mal Neujahr im Jahr – allerdings mit mehr Energie und Elan als im Januar oder Februar! Nutzen wir diese Chance, sie kommt so erst nächstes Jahr wieder.

In diesem Artikel habe ich ein paar Tipps und Gedanken für Dich zusammengefasst, damit Du ganz entspannt Deine Ziele erreichen und Deine Werte leben kannst. Okay, ein bisschen Organisation und Schreiben gehört dazu, aber anders, als Du es bislang vielleicht kennst, Versprochen!

Ganz egal, welche Form der Alltagsorganisation Du für Dich gewählt hast bin ich mir sicher, dass auch Du To-Do-Listen führst.

Tages- To-Do`s, Wochen-To-Do`s, Monats-To-Do´s, Wochenend-To-Do´s, Das will ich noch sehen/lesen/erleben/bereisen-Listen, und die endlos langen Listen all der Dinge die mal getan werden müssten und könnten…..

Warum ich weiß, dass auch Du alle diese Listen führst, schriftlich oder nur in Deinem Kopf?

Ganz einfach: Wenn nicht, würdest Du diesen Artikel nicht weiterlesen wollen!

Und ich gehe noch einen Schritt weiter, in dem ich behaupte, dass Du irgendwie nicht so ganz zufrieden bist mit Deiner Listenschreiberei, denn sonst würdest Du diesen Artikel auch nicht lesen wollen….Du hast ja noch soviel anderes auf Deinen To-Do-Listen abzuhaken, nicht wahr?!

Aber es macht irgendwie unruhig mit diesen Listen, für jeden abgehakten Punkt kommen gefühlte 5 dazu und wenn wir ehrlich sind stehen auch viele Dinge darauf die vielleicht irgendwann einmal dran wären oder die getrost auch jemand anderes übernehmen könnte. Manche To-Do´s könntest Du vielleicht auch ganz streichen, weil sie irgendwie nicht mehr passen, wie unbequeme Schuhe oder Hosen.

Aber wie sollst Du jetzt eine richtige Entscheidung treffen, welche To-Do´s auf Deine Liste kommen und welche nicht?

Ich behaupte mal ganz frech: Das ist, wie so meist, ganz einfach!!

Wenn Du bereits den einen oder anderen Artikel von mir gelesen hast, wirst Du bemerkt haben, dass ich ein großer Fan vom Umdeuten (Refraiming) bin. Denn ich bin davon überzeugt, dass die meisten Monster, Dramen und Katastrophen lediglich in unserem Kopf existieren und dort fleißig weiterwachsen, weil wir sie regelmäßig füttern und Ihnen Beachtung schenken und uns auf sie einlassen und sie weiterverfolgen.

Würden wir das einfach sein lassen würden sie verhungern. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Hier und jetzt geht es darum, in wie weit wir das Umdeuten dafür nutzen können uns nicht mehr regelmäßig von unserer To-Do-Liste getrieben und erschlagen zu fühlen.

Gehen wir doch einfach zum Ausgangspunkt zurück. Auf Anfang sozusagen.

Warum schreibst Du eine To-Do-Liste ?

Um den Überblick zu behalten? Um nichts Wichtiges zu vergessen? Um Deine verschiedenen Lebenshüte unter einen Hut zu bekommen? Damit Dinge und Aufgaben in Ordnung kommen?

Damit die Familie nicht im Chaos versinkt? Damit Du Deinen Job gut erledigen kannst? Oder schreibst Du Deine To-Do-Liste damit Du ein angenehmes und gepflegtes Zuhause hast in dem sich jeder gleich wohlfühlt? Oder damit Deine Kinder gut sozialisiert und ihrem Wesen entsprechend gefördert werden?

Du siehst sicherlich worauf ich hinaus will:

Hinter jedem To-Do steht eigentlich
ein Ziel, welches Du erreichen möchtest
oder
einer Deiner Grundwerte, die Du aktiv leben möchtest.

Ein einfaches Beispiel:

Vor gar nicht all zu langer Zeit bin ich wutschnaubend mit Schnappatmung durch das Haus gehechtet und habe mich lauthals darüber beschwert, warum zum Teufel ich denn die einzige bin, die immerzu alles aufräumt, wienert, dekoriert, aufschüttelt, zusammenlegt und zu logischen Systemen ordnet. Ich war so wütend, und meine Liste wurde immer länger und die Unterstützung meiner „Wohnpartner“ immer spärlicher.

Und dann habe ich innegehalten und geschaut was hier gerade passiert.

Und mir wurde bewusst: ICH möchte ein schönes Zuhause mit Wohlfühlfaktor, ICH kann Unordnung nur bedingt tolerieren, ICH möchte, dass meine Kinder Freiraum zum Spielen haben, ICH möchte einen schön verwachsenen Garten mit Dekokrams, ICH möchte abends eine saubere Küche, weil ich sonst morgens schlechte Laune bekomme…und das wäre schade um den Tag.

Also, wenn ICH das alles WILL, dann liegt es auch an MIR; MICH DARUM ZU KÜMMERN!

Welche Erkenntnis ergibt sich nun im Zusammenhang mit der To-Do-Liste?

Ganz einfach, werde Dir darüber bewusst welche Werte Du leben möchtest und welche Ziele Du erreichen möchtest.

Und daraus ergeben sich die logischen nächsten Schritte…..keine To-Do´s!!!

Du bestimmst wohin Deine Reise führt und gehst dann die logischen nächsten Schritte.

Die kannst Du getrost aufschreiben, sie werden Dich nicht treiben und hetzen.

Sie werden Dich wie eine gute Freundin oder ein Mentor dabei unterstützen Deine Ziele zu erreichen und deine Werte zu leben.

Und jetzt bist Du dran:

Nimm Dir einen Moment Zeit und mache Dir Notizen über Deine Werte und Ziele, beruflich wie auch privat. Du kannst clustern, ein Mind-Map erstellen, ein Vision-Board basteln, Skizzen machen oder schreiben, was immer Dir mehr liegt.

Dann lässt Du das ein, zwei Tage und Nächte liegen. Danach nimmst Du Dir ein neues, unschuldig weißes Blatt und schreibst zu jedem Deiner Werte und Ziele die 3 nächsten logischen Schritte auf. Und so kannst Du Woche für Woche gelassen Deinen Zielen entgegengehen und einfach entspannt Deine Werte leben.

Den Unterschied wirst Du sofort spüren, denn mit den nächsten logischen Schritten behältst Du das Zepter der Eigenverantwortung in der Hand und bist nicht mehr die Untergebene Deiner To-Do-Liste!

Ich bin gespannt, welche Veränderungen sich durch diese Übung bei Dir einstellen werden.

Lass es mich gerne wissen. Schreibe mir hier in den Kommentaren oder direkt per mail.

Ich freue mich von Dir zu lesen!

Und bis dahin: Bleib einfach entspannt!

Simone

 

 

 

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4 Kommentare zu “Wie Du Deine To-Do-Liste ganz einfach zu Deiner stärksten Verbündeten machst

  • 27. August 2017 um 19:25
    Permalink

    Liebe Simone,

    ich sehe das „to do“ nicht so negativ, denn im Grunde sind alles was ich aufschreibe „will dos“. Seit Januar mache ich meine Aufgabenliste mit Trello. Das einzige mal seit gefühlt 100 Jahren, dass ich eine Liste länger als 3 Wochen pflege und es geht mir sehr gut damit. Für mich ist das die Liste, wo die Dinge stehen, die ich tun kann, um meinen Zielen näher zu kommen. Manchmal klappt das, was ich mir für den Tag vorgenommen habe und manchmal nicht. Manche Dinge stehen schon lange auf der Liste und manche trage ich erst ein, wenn ich sie schon erledigt habe, damit die Liste mit den erledigten Aufgaben der Woche länger wird 🙂

    Herzliche Grüße

    Ingrid

    PS: Du gehst auch sehr entspannt mit der Zeichensetzung um 🙂

    Antwort
    • 30. August 2017 um 10:13
      Permalink

      Liebe Ingrid,
      danke für den Einblick in die Arbeit mit Trello. Es scheint tatsächlich ein System zu sein, welches gerade für Frauen bestens funktioniert. Und ich gebe Dir vollkommen recht: Wir sollten viel öfter aufschreiben, was wir bereits alles erledigt und geschaffen haben!
      Das hebt….die Stimmung und den Blick.
      Danke für´s Vorbeischauen & Kommentieren!
      Simone

      Antwort
  • 22. August 2017 um 12:56
    Permalink

    Hallo Simone, gefällt mir gut, was du schreibst 🙂
    Vor allem, das sich immer wieder Erinnern und Rückbesinnen auf das, was man wirklich will.
    Ich nenne meine Todo-Liste gerne WillDo-Liste :-), so fällt schon Vieles weg und es bleibt, was ich will und mir wichtig ist 🙂 Und das, was bleibt, hat eine andere Energie.

    Antwort
    • 22. August 2017 um 13:07
      Permalink

      Liebe Irmgard, WillDo-Liste ist auch herrlich und trifft genau den Kern der Aussage. Und die andere Energie, die wir damit anziehen ist soviel kraftvoller, lebendiger und spontaner. Es ist wie mit so vielem im Leben: die Basis, der Ausgangspunkt müssen stimmig sein mit unserer Seele – nicht mit unserem Ego.
      In diesem Sinne viel Freude & Erfolg mit deinen WillDo´s!

      Antwort

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